Zum 01.01.2019 hat der Gesetzgeber den Umgang mit Warengutscheinen neu geregelt.

Warengutscheine sind im Einzelhandel ein nicht unwichtiger Bestandteil des Geschäfts.
Bisher (= bis 31.12.2018) wurde der Verkauf eines Gutscheins umsatzsteuerlich wie folgt behandelt: Der Verkauf eines Gutscheines bei Ihnen führte nicht zu einem Umsatz, der der Umsatzsteuer unterliegt. Umsatzsteuer mussten Sie erst dann an das Finanzamt bezahlen, wenn der gekaufte Gutschein vom Beschenkten eingelöst wurde.

Förderung der Elektromobilität durch Halbierung der Bemessungsgrundlage

Mit der Neufassung von § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 soll die im Koalitionsvertrag beschlossene Maßnahme zur Halbierung der Bemessungsgrundlage bei der Dienstwagenüberlassung von Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge umgesetzt werden (jetzt 0,5 % statt 1 % des inländischen Listenpreises).
Die Neuregelung ist für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge anzuwenden, die extern aufladbar, die im Zeitraum vom 1.1.2019 bis zum 31.12.2021 angeschafft oder geleast werden. Für vor und nach diesem Zeitraum angeschaffte oder geleaste Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge, die extern aufladbar sind, gilt der bisherige Nachteilsausgleich weiter.

Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten bei Baudenkmälern optimal nutzen

von Prof. Dr. Dennis Klein, Steuerberater, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover/Toppenstedt

Die steuerliche Denkmalförderung genießt den Ruf einer der „letzten Steuer-Sparoasen" auf deutschem Boden (Kaligin, DStR 08,1763). Sie eröffnet sowohl bei Erwerbs- als auch bei Privatnutzung von Baudenkmälern privilegierte Abzugsmöglichkeiten von Herstellungs- und Erhaltungsaufwendungen. Freilich sind gewisse Fallstricke zu beachten, wenn man sich die beachtlichen Gestaltungsspielräume bei Sanierungsfällen sichern will.

Die Erreichbarkeit der Tätigkeitsstätte ohne Verkehrsmittel kann nach Ansicht des Finanzgerichts Köln zu einer beruflichen Veranlassung eines Umzugs führen. Somit erkannte es die Aufwendungen für den Umzug im Streitfall als Werbungskosten an.

Die Versorgung und Betreuung eines in den Haushalt des Steuerpflichtigen aufgenommenen Haustieres kann als haushaltsnahe Dienstleistung begünstigt sein. Diese Entscheidung des Bundesfinanzhofs dürfte viele Steuerzahler freuen.